EXTERNER ONKOLOGISCHER PSYCHOLOGISCHER DIENST (EOPD)

 

Die intensiven und langwierigen Therapien hinterlassen tiefe Spuren, sowohl bei den Kindern, als auch bei ihren Angehörigen und Freunden. Eine psychologische Betreuung während den Therapien und auch danach ist daher ein wichtiger Bestandteil des Familienalltags.

Welche Sorgen Eltern und Kinder in der Zeit der Behandlung und danach, in den Therapiepausen und im schlimmsten Fall, nach dem Tod des kleinen Patienten erleben, kann man sich als nicht selbst BetroffeneR kaum vorstellen.
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Durch den Externen Onkologischen Psychologischen Dienst (EOPD) soll die psychologische Betreuung der betroffenen Familien entscheidend verbessert werden.
Als fürsorgliche BegleiterInnen stehen dabei speziell ausgebildete PsychologInnen den krebskranken Kindern und ihren Familien während und im Besonderen nach den intensiven Therapien zur Verfügung.

Eltern, deren Kind den Kampf gegen die Krankheit verloren hat, werden unterstützt ihre Trauer zu verarbeiten und in den Alltag zurückzukehren.

Dieses Projekt ist einzigartig in Österreich, da es außerhalb der stationären Krankenhauseinrichtungen keine derartige Begleitung der Betroffenen gibt.

Nach einer halbjährigen Planungsphase 2013, konnte das Projekt Anfang 2014 auf den onkologischen Abteilungen im St. Anna Kinderspital gestartet werden. Durch den großen Erfolg und die vielen positiven Rückmeldungen konnte es danach auch den Betroffenen in der AKH Kinderklinik zugänglich gemacht werden! Ende 2015 erfolgte die Erweiterung des Projekt auf die pädiatrische Neuroonkologische Abteilung der MedUni Wien/AKH.