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Rehabilitation für Familien
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums für familienorientierte Rehabilitation auf der Katharinenhöhe hat die Elterninitiative eine Delegation aus dem St. Anna Kinderspital und der AKH-Kinderklinik zur Exkursion in das Rehabzentrum in Schönwald/Schwarzwald und zum Symposium vom 24. bis 25. Oktober 2005 unter dem Motto „Ausbildung zum Weiterleben“ eingeladen. Wir empfehlen den Familien unserer PatientInnen die hochspezialisierten Rehabilitationszentren in Deutschland (Katharinenhöhe bzw. Tannheim), da in Österreich keine geeignete Einrichtung existiert. Die beiden Kliniken für die Rehabilitation onkologischer und hämatologischer Indikationen bieten beste Rahmenbedingungen in medizinischer und psychosozialer Hinsicht und ermöglichen den Familien die räumlichen und atmosphärischen Bedingungen zur Erholung. Es ist ein Eintauchen in eine andere Welt, man spürt die Ruhe, das Umsorgtsein, das liebevoll Getragenwerden, das Erleben, nicht allein zu sein mit den belastenden Erfahrungen im Zusammenhang mit der Erkrankung“, beschreibt Mag. Daniela Leithner, Psychologin im St. Anna Kinderspital, ihre Eindrücke. Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass vierwöchige Rehabilitationsaufenthalte für Kinder und Jugendliche sowie deren Familien nach lebensbedrohlichen Diagnosen, anstrengenden Intensivtherapien und langen Krankenhausaufenthalten nicht nur kurzfristig wirksam sind, sondern langfristig gesehen die Genesung der Patienten und die ganzheitliche Gesundung des gesamten Familiensystems besonders positiv unterstützen. Diese ganz wichtige „Auszeit vom Alltag“ ist mittlerweile ein fixer Bestandteil in der onkologischen Nachsorge geworden. Daher ermöglicht die Kinder-Krebs-Hilfe den Aufenthalt der nicht vom Versicherungsträger finanzierten Familienmitglieder. Nähere Informationen finden. Sie unter www.katharinenhoehe.de.
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